Rote Mauerbienen Kokons, ab 0,45 €

50 Stück Kokon "Rote Mauerbiene", Osmia bicornis

Vorbestellungen/Reservierungen sind für die Saison 2020/2021 ab sofort wieder möglich, der Versan...
35,00 EUR [229967-roteMB] (incl. 5% USt. zzgl. Versand, Packung enthält 50 Stk.
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100 Stück Kokon "Rote Mauerbiene", Osmia bicornis

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65,00 EUR [229968-roteMB] (incl. 5% USt. zzgl. Versand, Packung enthält 100 Stk.
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1000 Stück Kokon "Rote Mauerbiene",Osmia bicornis

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600,00 EUR [229969-roteMB] (incl. 5% USt. zzgl. Versand, Packung enthält 1000 Stk.
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10.000 Stk. Kokon "Rote Mauerbiene",Osmia bicornis

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5.000,00 EUR [229970-roteMB] (incl. 5% USt. zzgl. Versand, Packung enthält 10000 Stk.
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100.000 Stück Kokon "Rote Mauerbiene", Auf Anfrage

ACHTUNG, diese große Menge von 100.000 Stück natürlich immer nur auf Abfrage des Lagerbestandes: ...
45.000,00 EUR [229970-roteMBanfrage] (incl. 5% USt. zzgl. Versand, Packung enthält 100000 Stk.
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Die Flugzeit der roten Mauerbiene: ca. ab April bis weit in den Juni hinein, (z.B., in 2020 war der Flug im Berliner Randgebiet bis zum 27. Juni)

Flugtemperatur: fliegt bereits ab ca. 8-10°C

Einsatz als Bestäuber: idealer Bestäuber von Kernobst (Apfel, Birne, Quitte), aber auch für Stachel- und Johannisbeere, spätes Steinobst, Erdbeeren und ganzjährig für Saatgutproduktion (auch in Gewächshäusern einsetzbar)

Die Flugzeit der roten Mauerbiene: ca. ab April bis weit in den Juni hinein, (z.B., in 2020 war der Flug im Berliner Randgebiet bis zum 27. Juni)

Flug: fliegt bereits ab ca. 8-10°C

Einsatz als Bestäuber: idealer Bestäuber von Kernobst (Apfel, Birne, Quitte), aber auch für Stachel- und Johannisbeere, spätes Steinobst, Erdbeeren und ganzjährig für Saatgutproduktion (auch in Gewächshäusern einsetzbar)

Transportkosten für Deutschland: Die Kokons werden mit der DP zu 3,90 € als Maxibrief "PRIO-Service" versendet, das eintreffen ist laut DP evtl. schon am nächsten Tag möglich. (ich denke eher 2 Tage)

Verpackung mehrer Artikel: wir versenden die Kokons nur noch im Maxibrief zu 3,90 € und nicht mehr als Zuladung im großen Paket mit anderen gekauften Waren zusammen.
Begründung: es kam in der Vergangenheit immer wieder zu Ausfällen nach zu langer Einlagerung in Stationen von DP und DHL, so das diverse Bienen schon geschlüpft waren und in die ewigen Jagdgründe entschwunden sind.
(kleine Artikel legen wir nach Möglichkeit mit in den Maxibrief, große Artikel müssen extra mit DHL versendet werden.)

Hier auch noch ein kurzer Vergleich der benötigten Honigbienen oder Mauerbienen für 1 ha Obstkulturen

Apfelbäume, Birnenbäume:
4 Honigbienen- Völker, (ca. 12.0000 Arbeiterinnen)
Mauerbienen ca. 600-700 Weibchen, (ca. 1500 bis 1750 Kokons inkl. Männchen)

Süßkirche, Kirschbaum, Pflaumenbaum:
5 Honigbienen- Völker, (ca. 150.000 Arbeiterinnen)
Mauerbienen 2100-3200 Weibchen, (ca. 5250 bis 8000 Kokons inkl. Männchen)

Erdbeere, Schwarze Johannisbeere:
3 Honigbienen- Völker, (ca. 90.000 Arbeiterinnen)
Mauerbienen 900-1000 Weibchen, (ca. 2250 bis 2500 Kokons inkl. Männchen)

Rote Mauerbienen, Osmia bicornis, (früher Osmia rufa),
haben eine Gesamtlänge von ca. 10 mm oder je nach Kinderstube auch etwas mehr. Die Körperform ist eher breit gedrungen und am hinteren Leibende hat man den Eindruck das selbiger abgestutzt wurde. Unwissende Beobachter haben auch irrtümlicherweise die Meinung eine Hummel gesehen zu haben. Rote Mauerbienen besitzen eine dichte und etwas längere rot-bräunliche Behaarung, aber nicht ganz so intensiv gefärbt wie bei der Gehörnten Mauerbiene. Die Thorax -Färbung ist mit heller Behaarung ausgestattet und im laufe der Monate verblasst diese Farbgebung leider. Das Weibchen besitzt am Kopf zwei nach vorn abstehende Hörnchen. Die Behaarung am Gesicht ist in schwarz gehalten und die Bauchbürsten sind in weiß. Bei den Mänchen sind die Fühler auffallend lang und die Gesichtsbehaarung ist weiß.

Verbreitung
Die Art besiedelt weite Teile Nordafrikas und Europas, ihr Verbreitungsgebiet reicht im Norden bis Südschweden und England. Bei uns in Deutschland besitzt die Rote Mauerbiene keine Grenzen und ist flächendeckend in Aktion, natürlich auch in höheren Lagen der Mittelgebirge.

Flug:
Die Mauerbienen fliegen nur wenige hundert Meter und sind deshalb am gewünschten Ort zur Bestäubung einsetzbar.

Lebensweise
Die Lebensräume sind Biotope wie Waldlichtungen und Waldränder, regelmäßig werden die Roten Mauerbienen in Siedlungsbereichen gesichtet. Die Tiere überwintern in Kokons und fliegen vom Monat April bis Juni. Die Roten Mauerbienen nisten auch gern in Hohlräumen jeder Art, wie z.B. alte Dübellösher, Ritzen uns sonstige Löcher in Mauern und Lehmwänden, sowie in Holzbohrgänge und hohle Stängel. Keine andere Bienenart ist in der Aufsuche von Nistmöglichkeiten so flexibel wie die Rote Mauerbiene. An Reetdächern wurden schon in manchen Jahren große Massenvorkommen gesichtet. Die Mauerbiene gehört auch einfach zu den ersten und häufigsten Besiedlern von Insektenhotels und anderen Nisthilfen. Die röhrenförmigen Hohlräume mit einem Durchmesser von ca. 6–9 mm werden Linienbauten mit bis zu 20 Brutzellen angelegt, unregelmäßige Bauten in größeren Hohlräumen können bis zu 30 Zellen haben. Die Zwischenwände werden aus feuchter Erde oder Lehm, gemischt mit Speichel, gebaut. Als Nahrung für die Larven dient Blütenstaub (Pollen), der von vielen unterschiedlichen Pflanzenarten stammt (zum Beispiel von Ahorn, Rosen, Wicken, Eichen, Obstbäume, Mohn usw.), oft werden die Pollenspender mit dem größten Blütenstaubangebot der jeweiligen Umgebung bevorzugt.

Vermehrung
Die Männchen schlüpfen als erste aus und warten dann zur Begattung auf die später schlüpfenden Weibchen. Bei Drängeleien wurden schon drei bis vier Männchen auf einem Weibchen gesehen.

Empfohlene Besatzdichte:
Die ausgebrachte Menge Kokons im Obstbau sollte pro Hektar bei 400 Weibchen und 400-600 Männchen liegen. In Obstgärten und Kleingärten sollten die Anfänger, um Erfolge erzielen zu können, mit 50 Weibchen und 60 Männchen beginnen. Sollten mehr €-Euronen im Beutel übrig sein besser mit 100 Weiber und 120 Männer. Die Vermehrungsrate liegt in guten Jahren bei 1 : 4 und teilweise auch höher. In einer Situation, in der Informationen über die abnehmende Anzahl von Bienenvölkern aus einem unbekannten Grund aus der ganzen Welt kommen, suchen wir nach alternativen Lösungen, daher andere Tiere, die auch unsere Fauna und auch unsere Obstgärten bestäubt. Eine von ihnen ist die rote Mauerbiene, die auch als Einsame Biene oder Einzelgänger (Osmia rufa L.) bekannt ist.

Allgemeines zum Einsatz der Mauerbienen:
Bei den Weibchen sind auf der Frontplatte zwei hervortretende Zapfen und im Gesichtsteil des Kopfes - stark gebaute und gezahnte Unterkiefer (dieses Organ erleichtert die effiziente Durchführung von Maurerarbeiten). Maurerbienen leben alleine, können aber unter geeigneten Bedingungen sehr große Kolonien bilden. Sie produzieren keinen Honig im wirtschaftlichen Maßstab. In Europa werden sie hauptsächlich zur Bestäubung von Obstbäumen eingesetzt. Die Leichtigkeit der Züchtung macht viele Arten von einsamen Wildbienen (einschließlich Mauerbienen) zu einem dekorativen Element von Hausgärten und botanischen Gärten, und ihre Zucht kann als ein angenehmes Hobby angesehen werden. Was die Nahrungsgrundlage anbelangt, ist die Mauerbiene eine polyphone Gattung. Ihre Liste der Nahrungspflanzen umfasst etwa 150 Arten, einschließlich aller Arten von Obstbäumen, Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Raps, Wicken oder Nonnen.

Die Mauerbienen kommen häufig in Hausgärten und Obstgärten vor, aber brüten auch auf Balkon und Terrasse. Sie finden sich an faule Bäume, Holzwände, Balken, Pfeiler oder Äste, leere Stängel von Pflanzen (z.B. Schilf, Disteln). Das Nest besteht aus mehreren bis zu etwa einem Dutzend Zellen (Zuchtkammern), die hintereinander angeordnet sind und durch irdene Wände voneinander getrennt sind - Wände aus dem von den Mauerbienen selbst hergestellten "Mörtel". In jeder einzelnen Zelle legt das Weibchen einen Teil der gesammelten Nahrung Blütenstaub und Nektar), legt dann das Ei und schließt diese Zelle mit Mörtel. Das Eingangsloch nach Abschluss des Eiablageprozesses wird mit auch mit Mörtel verschlossen. Mauerbienen legen in einer Zelle etwa 200 mg Pollen mit Nektar gemischt. Um eine Brutkammer zu versorgen, führt das Weibchen rund 40 Flüge durch und besucht dabei ca. 1200 Blüten. Eine Weibchen, selbst unter schwierigen Wetterbedingungen, nimmt durchschnittlich fünf Brutkammern an, für deren Bereitstellung sie 200 Flüge durchführt und so 6.000 Blumen bestäubt. Bei guten Wetterbedingungen nimmt ein Weibchen normalerweise 15 Brutkammern an (was ca. 18.000 bestäubten Blüten entspricht).

Der Lebenszyklus dieser Art ist nicht kompliziert. Mauerbienen fliegen von Anfang April bis Ende Juni. Männchen fliegen ein paar Tage früher aus ihren Nestern als Weibchen, aber ihre Flugzeit ist viel kürzer als bei Weibchen und dauert nur drei Wochen. Die Lebenserwartung der Weibchen beträgt ca. 7-8 Wochen. Die Weibchen paaren sich, nachdem sie das Nest verlassen haben, mit mehreren Männchen, und nach der Besamungen fangen sie an, ein Nest zu bauen, sammeln Nektar und Pollen und legen Eier. Nach der Reproduktion sterben die weiblichen Mauerbienen. Einige Tage nach dem legen schlüpfen die Larven aus den Eiern, die sich dann von den in der Zelle gelagerten Brei aus Blütenstaub und Nektar ernähren. Die Maden spinnen sich ein und sind dann im September verpuppt. Sie verbringen in der Regel den Winter in einer imaginären (Erwachsenen-) Form. Im Frühjahr fliegen sie aus und wiederholen den einjährigen Lebenszyklus. Die wirtschaftliche Nutzung von Mauerbienen ist teilweise auf ihre Universalität als Bestäuber sowie auf die hohe Effizienz der Bestäubung der meisten Garten- und Obstpflanzen zurückzuführen. Die Wirksamkeit der Bestäubung von Apfelblüten ist so hoch wie die von Honigbienen. Das Gewicht der Früchte, wenn sie mit Mauerbienen und Honigbiene bestäubt werden, ist vergleichbar. In den Obstgärten, in denen die Nester ausgestellt sind, können alle Pflegearbeiten ohne Angst vor Stechen durchgeführt werden. Mauerbienen werden erfolgreich zur Bestäubung von bepflanzten Gärten verwendet, da sie sich leicht an neue Bedingungen gewöhnen, schnell an blühenden Pflanzen arbeiten und friedliches Verhalten zeigen. Auch unter Gewächshausbedingungen und mit einem sonnigen Himmel, sind Mauerbienen für ungefähr 14 Stunden während des Tages aktiv.

Bei Mauerbienen spielt die Höhe der Platzierung von Nisthäusern und Nistmaterial eine untergeordnete Rolle - sie nisten sowohl in einer Höhe von 1 m über dem Boden als auch in Nestern auf der Ebene einer dritten Etage. Eine wichtige Rolle ist, sie vor Regen zu schützen und die richtige Himmelsrichtung zu bewahren. Mauerbienen, wie auch andere Bienen, sind "Kinder der Sonne". Die Ausrichtung der dafür vorbereiteten Nistmaterialien steht in direktem Zusammenhang mit der Beleuchtung der Auslasskanäle, der Wiedererwärmung der Nester und der Aktivität der Bienen, besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden. Die Nistgänge sollten daher nach Südosten, Süden oder Südwesten ausgerichtet sein. Vermeiden Sie es.

Die wichtigsten biologischen Merkmale und funktionellen Werte der Mauerbiene sind: biologische Aktivität in der Zeit der höchsten Nachfrage nach bestäubenden Insekten,
natürliche Neigung, Kolonien und Anheftungen an den Nistplatz zu schaffen, Mit Leichtigkeit künstlich vorbereitete Nistblöcke zu besetzen,
sanfte Natur und völliger Mangel an Aggressivität (Mauerbienen verteidigen keine Nester und sind auch bei engem Kontakt mit Menschen nicht aggressiv),
breite gefächerte Essensvorlieben,
hohe Effizienz der Bestäubung von Pflanzen und Bäumen,
Fähigkeit, in Folientunneln und Gewächshäuser zu arbeiten
kleine Entfernung von Flügen zur Nahrungssuche (im Radius bis zu 300 m vom Nest).

Nistblöcke werden für die Zucht von Mauerbienen verwendet. Die Blöcke werden am besten in überdachten Kisten platziert, um sie vor Regen und Feuchtigkeit zu schützen. An Orten von natürlichen Mauerwerksansammlungen (meist an den Südwänden von Gebäuden, Holzställen).
Ein zweiter Weg ist, die Kokons dieser Biene zu kaufen. In der unmittelbaren Nähe der Nisthöhlen sind auch nach dem Blühen der ersten Pflanzen Kokons gegen Feuchtigkeit und Vögel geschützt.

Die Nistplatten sollten während der Bienenflüge vor insektenfressenden Vögeln wie Meisen und Spechten geschützt werden. Zu diesem Zweck wird ein Schutzgitter aus PVC verwendet. Es ist stets darauf zu achten, dass die Nester nicht feucht werden, da zu hohe Feuchtigkeit zu Bienenkrankheiten führen können. Nach dem Flug der Mauerbienen können die Nistplatten mit feinmaschigem Gewebe geschützt werden, das auch vor Raubvögeln und kleinen Nagetieren schützt, aber auch den Zugang zu Nestern für andere Insekten und Parasiten einschränkt. Im Herbst können Sie die Nistblöcke in einen sauberen und trockenen Raum verlegen, in dem die Temperatur in der natürlichen Umgebung ähnlich wie im freiem ist aber vor Feuchtigkeit geschützt sind.

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