Gehörnte Mauerbienen Kokons

10 Stück Kokon "Gehörnte Mauerbiene" Osmia Cornuta

Verpackung 10 Stück mit 24 Std.-Versand, Prio - DP
10,00 EUR (incl. 7% USt. zzgl. Versand, Packung enthält 10 stk
1 stk. entsprechen 1,00 EUR)

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100 Stück Kokon "Gehörnte Mauerbiene"Osmia Cornuta

Verpackung 100 Stück mit 24 Std.-Versand, Prio - DP
95,00 EUR (incl. 7% USt. zzgl. Versand, Packung enthält 100 stk.
1 stk. entsprechen 0,95 EUR)

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1000 Stk Kokon "Gehörnte Mauerbiene" Osmia Cornuta

Verpackung 1000 Stück mit 24 Std.-Versand, Prio - DP
900,00 EUR (incl. 7% USt. zzgl. Versand, Packung enthält 1000 stk.
1 stk. entsprechen 0,90 EUR)

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Gehörnte Mauerbienen Paarung

Mit uns Mauerbienen wird alles gut, versprochen!

Mauerbienenzucht, Bestäubung mit Mauerbienen, Mauerbienen - Kokons kaufen

Bestäubung mit Gehörnten Mauerbienen, Osmia Cornuta

Geschlechtsaufteilung:
Wir versenden die Kokons der gehörnten Mauerbienen immer mit 50 % weiblichen- und 50% männlichen Anteil. Somit ist eine gute Nachzucht auch für Anfänger garantiert.

Flug:
fliegt bereits ab ca. 5° C

Einsatz als Bestäuber: idealer Bestäuber von Kernobst (Apfel, Birne, Quitte), aber auch für Stachel- und Johannisbeere, spätes Steinobst, Erdbeeren und ganzjährig für Saatgutproduktion (auch in Gewächshäusern einsetzbar)

Wildbienen gehören in Deutschland nach § 42 Abs. 2 BArtSchV zu den besonders geschützten Tierarten. Dem Betreiber von Hummelwilli.de liegt für die Zucht und den Handel von Mauerbienen eine Ausnahmegenehmigung vor.

Wildbienen Kokons kaufen:
Sie können hier im Shop kaufen, der Transport findet dann sofort nach Bezahlung statt.

Der Zeitpunkt für den Abtransport der Kokons kann vom Käufer mit uns aber auch besprochen und festgelegt werden, bis auf Kunden-Anforderung werden die Kokons gern hier im Umluft-Kühlschrank für Sie fachmännich von +1° bis +4° C eingelagert.
Reservierungen für die Saison Dez. 2018 und Jan.-Febr.-März 2019 sind auch jeder Zeit unter der Tel.-Nr. 030-4452979 möglich, sowie als E-Mail an: shop@hummelwilli.de

(im Zuge der Bestellung hier im Shop erscheint ein Fenster zum eintragen von Nachrichten an uns, hier tragen Sie bitte den Wunschtermin ein, oder die Kokons werden nach Bezahlung sofort versendet)

Die Flugzeit der gehörnten Mauerbiene: ca. im März bis Anfang oder mitte April, die Flugzeit endet ca. mitte Mai.

Geschlechtsaufteilung: Wir versenden die Kokons der gehörnten Mauerbienen immer mit 50 % weiblichen- und 50% männlichen Anteil. Somit ist eine gute Nachzucht auch für Anfänger garantiert.

Flugtemperatur: fliegt bereits ab ca. 8-10°C

Einsatz als Bestäuber: idealer Bestäuber von Kernobst (Apfel, Birne, Quitte), aber auch für Stachel- und Johannisbeere, spätes Steinobst, Erdbeeren und ganzjährig für Saatgutproduktion (auch in Gewächshäusern einsetzbar)

Gehörnte Mauerbienen, (Osmia Cornuta)
haben eine Gesamtlänge von ca. 12-16 mm oder je nach Kinderstube auch etwas mehr. Die Körperform ist eher breit gedrungen und am hinteren Leibende hat man den Eindruck das selbiger abgestutzt wurde. Unwissende Beobachter haben auch irrtümlicherweise die Meinung eine Hummel gesehen zu haben.

Verbreitung
Die Art besiedelt weite Teile Nordafrikas und Europas, ihr Verbreitungsgebiet reicht im Norden bis Südschweden und England. Bei uns in Deutschland besitzt die Gehörnte Mauerbiene keine Grenzen und ist flächendeckend in Aktion, natürlich auch in höheren Lagen der Mittelgebirge.

Lebensweise
Die Lebensräume sind Biotope wie Waldlichtungen und Waldränder, regelmäßig werden die gehörnten Mauerbienen in Siedlungsbereichen gesichtet. Die Tiere überwintern in Kokons und fliegen vom Monat März bis Mai. Die gehörnten Mauerbienen nisten auch gern in Hohlräumen jeder Art, wie z.B. alte Dübellöscher, angerostete Scharniere, Ritzen und sonstige Löcher in Mauern und Lehmwänden, sowie in Holzbohrgänge und hohle Stängel. Keine andere Bienenart ist in der Aufsuche von Nistmöglichkeiten so flexibel wie die Gehörnte Mauerbiene. An Reetdächern wurden schon in manchen Jahren große Massenvorkommen gesichtet. Die Mauerbiene gehört auch einfach zu den ersten und häufigsten Besiedlern von Insektenhotels und anderen Nisthilfen. Die röhrenförmigen Hohlräume mit einem Durchmesser von ca. 6–9,5 mm werden Linienbauten mit bis zu 20 Brutzellen angelegt, unregelmäßige Bauten in größeren Hohlräumen können bis zu 30 Zellen haben. Die Zwischenwände werden aus feuchter Erde oder Lehm, gemischt mit Speichel, gebaut. Als Nahrung für die Larven dient Blütenstaub (Pollen), der von vielen unterschiedlichen Pflanzenarten stammt (zum Beispiel von Ahorn, Rosen, Wicken, Eichen, Obstbäume, Mohn usw.), oft werden die Pollenspender mit dem größten Blütenstaubangebot der jeweiligen Umgebung bevorzugt.

Vermehrung
Die Männchen schlüpfen als erste aus und warten dann zur Begattung auf die später schlüpfenden Weibchen. Bei Drängeleien wurden schon drei bis vier Männchen übereinander auf einem Weibchen gesehen.

Empfohlene Besatzdichte:
Die ausgebrachte Menge Kokons im Obstbau sollte pro Hektar bei 400 Weibchen und 400-600 Männchen liegen. In Obstgärten und Kleingärten sollten die Anfänger, um Erfolge erzielen zu können, mit 50 Weibchen und 60 Männchen beginnen. Sollten mehr €-Euronen im Beutel übrig sein besser mit 100 Weiber und 120 Männer. Die Vermehrungsrate liegt in guten Jahren bei 1 : 4 und teilweise auch höher. In einer Situation, in der Informationen über die abnehmende Anzahl von Bienenvölkern aus einem unbekannten Grund aus der ganzen Welt kommen, suchen wir nach alternativen Lösungen, daher andere Tiere, die auch unsere Fauna und auch unsere Obstgärten bestäuben. Eine von ihnen ist die rgehörnte Mauerbiene, die auch als Einsame Biene oder Einzelgänger (Osmia Cornuta) bekannt ist.

Allgemeines zum Einsatz der gehörnten Mauerbienen:
Bei den Weibchen sind auf der oberen Frontplatte zwei hervortretende Hörnchen und im Gesichtsteil des Kopfes - stark gebaute und gezahnte Unterkiefer (dieses Organ erleichtert die effiziente Durchführung von Maurerarbeiten), (Männchen mit Gesichtsbehaarung in weiße gehalten). Maurerbienen leben alleine, können aber unter geeigneten Bedingungen sehr große Kolonien bilden. Sie produzieren keinen Honig im wirtschaftlichen Maßstab. In Europa werden sie hauptsächlich zur Bestäubung von Obstbäumen eingesetzt. Die Leichtigkeit der Züchtung macht viele Arten von einsamen Wildbienen (einschließlich Mauerbienen) zu einem dekorativen Element von Hausgärten und botanischen Gärten, und ihre Zucht kann als ein angenehmes Hobby angesehen werden. Was die Nahrungsgrundlage anbelangt, ist die Mauerbiene eine polyphone Gattung. Ihre Liste der Nahrungspflanzen umfasst etwa 150 Arten, einschließlich aller Arten von Obstbäumen, Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Raps, Wicken usw..

Die gehörnten Mauerbienen kommen häufig in Hausgärten und Obstgärten vor, aber brüten auch auf Balkon und Terrasse. Sie finden sich an faule Bäume, Holzwände, Balken, Pfeiler oder Äste, leere Stängel von Pflanzen (z.B. Schilf, Disteln). Das Nest besteht aus mehreren bis zu etwa einem Dutzend Zellen (Zuchtkammern), die hintereinander angeordnet sind und durch irdene Wände voneinander getrennt sind - Wände aus dem von den Mauerbienen selbst hergestellten "Mörtel". In jeder einzelnen Zelle legt das Weibchen einen Teil der gesammelten Nahrung Blütenstaub und Nektar), legt dann das Ei und schließt diese Zelle mit Mörtel. Das Eingangsloch nach Abschluss des Eiablageprozesses wird auch mit Mörtel verschlossen. Mauerbienen legen in einer Zelle etwa 200 mg Pollen mit Nektar gemischt. Um eine Brutkammer zu versorgen, führt das Weibchen rund 40 Flüge durch und besucht dabei ca. 1200 Blüten. Eine Weibchen, selbst unter schwierigen Wetterbedingungen, nimmt durchschnittlich fünf Brutkammern an, für deren Bereitstellung sie 200 Flüge durchführt und so 6.000 Blumen bestäubt. Bei guten Wetterbedingungen nimmt ein Weibchen normalerweise 15 Brutkammern an (was ca. 18.000 bestäubten Blüten entspricht).

Der Lebenszyklus dieser Art ist nicht kompliziert. Gehörnten Mauerbienen fliegen im März oder Anfang bis ca. mitte April, ihre Flugzeit endet ca. mitte Mai. Männchen fliegen ein paar Tage früher aus ihren Nestern als Weibchen, aber ihre Flugzeit ist viel kürzer als bei Weibchen und dauert nur drei Wochen. Die Lebenserwartung der Weibchen beträgt ca. 4-6 Wochen. Die Weibchen paaren sich, nachdem sie das Nest verlassen haben, mit mehreren Männchen, nach der Besamungen fangen sie an ein Nest zu bauen, sammeln Nektar und Pollen und legen Eier. Nach der Reproduktion sterben die weiblichen Mauerbienen. Einige Tage nach dem legen schlüpfen die Larven aus den Eiern, die sich dann von den in der Zelle gelagerten Brei aus Blütenstaub und Nektar ernähren. Die Maden spinnen sich ein und sind dann im September verpuppt. Sie verbringen in der Regel den Winter in einer imaginären (Erwachsenen-) Form. Im Frühjahr fliegen sie aus und wiederholen den einjährigen Lebenszyklus. Die wirtschaftliche Nutzung von Mauerbienen ist teilweise auf ihre Universalität als Bestäuber sowie auf die hohe Effizienz der Bestäubung der meisten Garten- und Obstpflanzen zurückzuführen. Die Wirksamkeit der Bestäubung von Apfelblüten ist so hoch wie die von Honigbienen. Das Gewicht der Früchte, wenn sie mit Mauerbienen und Honigbiene bestäubt werden, ist vergleichbar. In den Obstgärten, in denen die Nester ausgestellt sind, können alle Pflegearbeiten ohne Angst vor Stichen durchgeführt werden. Mauerbienen werden erfolgreich zur Bestäubung von bepflanzten Gärten verwendet, da sie sich leicht an neue Bedingungen gewöhnen, schnell an blühenden Pflanzen arbeiten und friedliches Verhalten zeigen. Auch unter Gewächshausbedingungen und mit einem sonnigen Himmel, sind Mauerbienen für ungefähr 14 Stunden während des Tages aktiv.

Bei Mauerbienen spielt die Höhe der Platzierung von Nisthäusern und Nistmaterial eine untergeordnete Rolle - sie nisten sowohl in einer Höhe von 1 m über dem Boden als auch in Nestern auf der Ebene einer dritten Etage. Eine wichtige Rolle ist, sie vor Regen zu schützen und die richtige Himmelsrichtung zu bewahren. Mauerbienen, wie auch andere Bienen, sind "Kinder der Sonne". Die Ausrichtung der dafür vorbereiteten Nistmaterialien steht in direktem Zusammenhang mit der Beleuchtung der Auslasskanäle, der Wiedererwärmung der Nester und der Aktivität der Bienen, besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden. Die Nistgänge sollten daher nach Südosten, Süden oder Südwesten ausgerichtet sein.

Die wichtigsten biologischen Merkmale und funktionellen Werte der Mauerbiene sind: biologische Aktivität in der Zeit der höchsten Nachfrage nach bestäubenden Insekten,
natürliche Neigung, Kolonien und Anheftungen an den Nistplatz zu schaffen, Mit Leichtigkeit künstlich vorbereitete Nistblöcke zu besetzen,
sanfte Natur und völliger Mangel an Aggressivität (Mauerbienen verteidigen keine Nester und sind auch bei engem Kontakt mit Menschen nicht aggressiv),
breite gefächerte Essensvorlieben,
hohe Effizienz der Bestäubung von Pflanzen und Bäumen,
Fähigkeit, in Folientunneln und Gewächshäuser zu arbeiten
kleine Entfernung von Flügen zur Nahrungssuche (Radius bis zu 300 m vom Nest).
Nistblöcke werden für die Zucht von Mauerbienen verwendet. Die Blöcke werden am besten in überdachten Kisten platziert, um sie vor Regen und Feuchtigkeit zu schützen. An Orten von natürlichen Mauerwerksansammlungen (meist an den Südwänden von Gebäuden, Holzställen).

Wildbienen gehören in Deutschland nach § 42 Abs. 2 BArtSchV zu den besonders geschützten Tierarten. Dem Betreiber von Hummelwilli.de liegt für die Zucht und den Handel von Mauerbienen eine Ausnahmegenehmigung vor.

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